Depression und Schlafapnoe

Zusammenhang zwischen Depressionen und Schlafapnoe


Depression und SchlafapnoeWer schlecht schläft, ist tagsüber müde. Besonders trifft das auf diejenigen zu, die unter einer Schlafapnoe leiden, bei der es vermehrt zu nächtlichen Atemaussetzern kommt. Eine der langfristigen Folgen ist die Depression, die durch den fehlenden Tiefschlaf entstehen kann.

Was genau ist eine Schlafapnoe?


Bei einer Schlafapnoe kommt es aufgrund verschiedenster Ursachen, wie zum Beispiel einer erschlafften Gaumenmuskulatur oder zu großen Mandeln und Polypen, zu Atemaussetzern, die in unregelmäßigen Abständen mehrmals pro Minute auftreten können und viele Sekunden bis mehrere Minuten andauern können. Die Betroffenen haben oft verschiedene Symptome und auch langfristige Erkrankungen können die Folge sein. Es gibt verschiedene Hinweise, wie man eine Schlafapnoe erkennen kann sowie unterschiedliche Behandlungsmethoden. Hier finden Sie weitere Tipps zum Thema Schlafapnoe hilfe.




Depressionen als Folge der Schlafapnoe


In Studien konnte zudem bereits festgestellt werden, dass auch schwere Depressionen in Zusammenhang mit einer Schlafapnoe stehen können. Besonders wenn der Schlaf über einen sehr langen Zeitraum schlecht ist, kann das Auswirkungen auf die Entstehung von Depressionen haben. Doch oftmals stellen die Betroffenen selbst den Zusammenhang gar nicht her, wenn sie unter einer Depression leiden. Denn als eines der Symptome einer Depression gelten auch Schlafstörungen. Betroffene, die keinen Partner haben, stellen zudem oftmals lange nicht fest, dass sie nachts stark schnarchen und es zu häufigen Atemaussetzern kommt. Denn obwohl der Betroffene durch den Atemaussetzer kurz wach wird, um einzuatmen, bekommt er diesen Vorgang in der Regel nicht bewusst mit.


Gemeinsame Symptome einer Depression und Schlafapnoe


Die Schlafapnoe und Depression sind oft nur schwer voneinander abzugrenzen, da es viele Symptome gibt, die auf beide Erkrankungen hindeuten. Mögliche Symptome beider Erkrankungen sind zum Beispiel:

  • Antriebslosigkeit 
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen 
  • Tagesmüdigkeit und Erschöpfung 
  • Frustration 
  • Schlafstörungen 
  • Nächtliches Schwitzen 
  • Kreislaufbeschwerden 
  • Mundtrockenheit 
  • Kopfschmerzen und Verspannungen 


Verminderte Lebensqualität durch Schlafapnoe und Depression


Kommt zur starken Tagesmüdigkeit durch die nächtlichen Atemaussetzer noch eine schwere Depression hinzu, vermindert sich die Lebensqualität der Betroffenen stark. Wer unter einer Depression leidet, sollte daher versuchen, herauszufinden, wie sich der nächtliche Schlaf genau gestaltet. Eventuell kann man einen Freund oder ein Familienmitglied bei sich übernachten lassen, um herauszufinden, ob man vielleicht schnarcht und dabei häufiger die Atmung aussetzt. Ist das der Fall, sollte man dies mit einem Arzt besprechen und eventuell weitere diagnostische Verfahren zur Erkennung einer Schlafapnoe, entweder ambulant oder im Schlaflabor, in Betracht ziehen. Denn: Wird die Schlafapnoe behandelt, können auch die Symptome einer Depression gemildert werden, sofern diese tatsächlich durch die Schlafapnoe verursacht wurde.

Quellen zu "Depression und Schlafapnoe"
Foto: pixabay.com




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